Leinenstroh kaufen: Premium-Einstreu aus Flachs für Pferde & Kleintiere

Leinenstroh (auch Leinstroh oder Flachsstroh) ist eine Premium-Einstreu aus den Stängeln der Flachspflanze mit bis zu 4-facher Saugkraft im Vergleich zu Weizenstroh. Die Einstreu ist besonders staubarm, weich und allergikerfreundlich – ideal für Pferde, Kleintiere und Geflügel. Bei Tierisch Trommler erhalten Sie Leinenstroh der Marke JOPACK aus norddeutscher Produktion, lieferbar als Einzelballen oder auf Palette.

Was ist Leinenstroh und warum gilt es als Premium-Einstreu?

Leinenstroh – auch Leinstroh oder Flachsstroh genannt – wird aus den Stängeln der Flachspflanze (Linum usitatissimum) gewonnen. Nachdem die Fasern für die Textilproduktion abgetrennt wurden, bleiben die holzigen Stengelanteile (Schäben) übrig, die zu hochwertiger Tiereinstreu verarbeitet werden. Diese Schäben besitzen eine natürlich poröse Struktur, die Flüssigkeiten außergewöhnlich gut aufnimmt.

Mit einer Saugfähigkeit von bis zu 4-mal höher als herkömmliches Weizenstroh ist Leinenstroh das saugstärkste natürliche Einstreumaterial auf dem Markt. Gleichzeitig ist es extrem staubarm, besonders weich und enthält natürliche Pektine, die Gerüche und Ammoniak effektiv binden. Diese Eigenschaftskombination macht Leinenstroh zur ersten Wahl für Allergiker-Tiere, sensible Atemwege und Betriebe mit höchsten Hygieneanforderungen.

Bei Tierisch Trommler erhalten Sie Leinenstroh als JOPACK Leinstroh-Einstreu – aus norddeutscher Produktion, qualitätsgeprüft und deutschlandweit lieferbar.

 

Leinenstroh im Vergleich: So schneidet es gegen andere Materialien ab

Die folgende Tabelle zeigt, wie sich Leinenstroh gegenüber anderen gängigen Einstreumaterialien schlägt:

Eigenschaft Leinenstroh Weizenstroh Rapsstroh Holzspäne
Saugfähigkeit 4× (Referenz) 1× (Basis) 2–3×
Staubentwicklung Sehr gering Mittel (entstaubt: gering) Gering Mittel–hoch
Weichheit Sehr weich Mittel Weich Hart
Ammoniakbindung Sehr gut Mäßig Ausgezeichnet Gering
Splittergefahr Keine Keine Keine Ja (Euter, Gelenke)
Biogasanlage Ja Ja Ja Nein (Bodenversäuerung)
Allergikergeeignet Ja Bedingt Ja Nein (ätherische Öle)
Preisniveau Premium Günstig Mittel–gehoben Mittel

 

Für welche Tiere eignet sich Leinenstroh besonders?

Pferde – Erste Wahl bei Atemwegsproblemen

Pferde mit COB/RAO (chronisch obstruktiver Bronchitis / recurrent airway obstruction) profitieren besonders von Leinenstroh-Einstreu. Die extrem geringe Staubbelastung reduziert die Reizung der Atemwege erheblich. Gleichzeitig hält die hohe Saugkraft die Box trocken und minimiert Ammoniakdämpfe, die zusätzlich die Lunge belasten. Viele Tierärzte empfehlen Leinenstroh als Einstreu für Pferde mit Atemwegserkrankungen.

Kleintiere – Weich, sicher und geruchsbindend

Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster verbringen ihr gesamtes Leben auf der Einstreu. Leinenstroh bietet die ideale Kombination aus Weichheit für empfindliche Pfoten, minimaler Staubbelastung für die Atemwege und überlegener Geruchsbindung für längere Wechselintervalle. Kleinnager können Leinenstroh bedenkenlos anknabbern – es ist frei von Splittern, ätherischen Ölen und chemischen Zusätzen.

Hühner – Premium-Einstreu für Legenester

In Legenestern bietet Leinenstroh die perfekte Polsterung für saubere, trockene Eier. Die hohe Saugkraft hält das Nest trocken und die weiche Struktur verhindert Beschädigungen der Eierschale. Auch für den Stallboden eignet sich Leinenstroh hervorragend – besonders in Betrieben, die Ammoniakbelastung reduzieren möchten.

Rinder & Schweine – Splitterfrei und saugstark

Für Milchviehbetriebe ist Leinenstroh eine Premium-Option: Die Splitterfreiheit schützt das empfindliche Eutergewebe vor Verletzungen und Entzündungen. Die hohe Saugkraft hält Liegeflächen zuverlässig trocken, was das Mastitisrisiko senkt. In der Schweinehaltung überzeugt Leinenstroh durch effektive Ammoniakbindung und weichen Liegekomfort.

 

Wirtschaftlichkeit: Lohnt sich der höhere Preis?

Leinenstroh hat einen höheren Ballenpreis als Weizenstroh – das ist richtig. Die Gesamtrechnung fällt jedoch häufig zugunsten von Leinenstroh aus, wenn man alle Faktoren berücksichtigt:

Weniger Verbrauch: Durch die 4-fache Saugkraft benötigen Sie deutlich weniger Material pro Box oder Stallfläche. Wo bei Weizenstroh 2–3 Ballen pro Woche anfallen, reichen bei Leinenstroh oft 1–2 Ballen.

Längere Standzeit: Die Einstreu bleibt länger trocken und sauber, was die Wechselintervalle verlängert und den Arbeitsaufwand beim Ausmisten reduziert.

Geringeres Mistvolumen: Weniger verbrauchtes Material bedeutet weniger Mist – das senkt die Entsorgungskosten um bis zu 40–50 %.

Biogasanlagentauglichkeit: Leinenstroh lässt sich problemlos in Biogasanlagen verwerten, was zusätzliche Entsorgungskosten spart.

 

JOPACK Leinstroh: Qualität aus Norddeutschland

Tierisch Trommler bietet Leinenstroh als JOPACK Leinstroh-Einstreu an. Die Produkte werden in Norddeutschland aus hochwertigen Flachsfasern hergestellt, qualitätsgeprüft und staubarm verpackt. Erhältlich als 20-kg-Ballen (Einzelversand) oder als Palettenware für Großabnehmer – mit deutschlandweiter Lieferung per Spedition und Mengenrabatten für Betriebe.

 

Häufige Fragen zu Leinenstroh-Einstreu (FAQ)

Was ist der Unterschied zwischen Leinenstroh, Leinstroh und Flachsstroh?

Alle drei Begriffe bezeichnen dasselbe Material: Einstreu aus den Stängeln der Flachspflanze (Linum usitatissimum). ‚Leinenstroh‘ und ‚Leinstroh‘ sind die gebräuchlichsten Bezeichnungen im Einstreumarkt, ‚Flachsstroh‘ der botanisch korrekte Begriff.

Warum ist Leinenstroh 4-mal saugfähiger als Weizenstroh?

Die Schäben (holzigen Stengelanteile) der Flachspflanze besitzen eine natürlich poröse Struktur mit vielen Hohlräumen. Diese Mikrostruktur wirkt wie ein Schwamm und kann ein Vielfaches des Eigengewichts an Flüssigkeit aufnehmen. Zusätzlich binden natürliche Pektine in der Pflanzenfaser Gerüche und Ammoniak.

Kann Leinenstroh in der Biogasanlage verwertet werden?

Ja. Leinenstroh ist zu 100 % biologisch abbaubar und biogasanlagentauglich. Es vermischt sich homogen mit Gülle und bildet keine Sinkschichten – im Gegensatz zu Holzeinstreu, die den Boden versäuern kann.

Wie viel Leinenstroh brauche ich pro Pferdebox?

Für eine Standard-Pferdebox (3×4 m) benötigen Sie als Grundeinstreu ca. 60–80 kg Leinenstroh (weniger als bei Weizenstroh dank höherer Saugkraft). Zum Nachstreuen reichen ca. 5–15 kg pro Woche – je nach Haltungsform und individueller Nutzung.

In welchen Gebindegrößen ist JOPACK Leinstroh erhältlich?

JOPACK Leinstroh gibt es als 20-kg-Ballen (Einzelversand möglich) und als Palettenware für Betriebe. Großabnehmer profitieren von Mengenrabatten bei deutschlandweiter Speditionslieferung.

Unser Einstreu

Verwendet werden organische und mineralische Materialien, meist kostengünstige landwirtschaftliche oder industrielle Nebenprodukte oder preiswerte Rohstoffe. Zu den traditionellen und weit verbreiteten Materialien zählen (Getreide-)Stroh, Holzspäne aus Harthölzern (wie Buchen oder Espen) und aus Weichhölzern (wie Kiefern und Zedern) sowie Sand. Weitere organische Materialien für Tiereinstreu sind Hartgräser von Streuwiesen, Schäben aus der Hanf- und Flachsproduktion sowie Maisspindelgranulat aus der Verarbeitung von Maisspindeln.

Vor der Einführung des Mineraldüngers war die Streugewinnung ein wichtiger Bestandteil der bäuerlichen Ökonomie. Sie diente nicht nur zur Einstreu in Stallungen, sondern war nach diesem Gebrauch versetzt mit tierischen Kot und Urin als Mist der einzig zur Verfügung stehende Dünger. Streuwiesen wurden bewusst angelegt und die meist hochwüchsigen Stauden im Herbst gemäht, in Heidegebieten wurde das Heidekraut abgeplaggt. Die Gewinnung von Streu aus Niederforsten war ebenso wie die Verwendung des Strohs oder der Flachsfasern keine bloße Nebennutzung. Aus diesem Grunde sind die alten Getreidesorten hochwüchsig, während die neuen Züchtungen kleinwüchsig sind. Mit zunehmender Industrialisierung wurden auch deren Abfallprodukte wie z. B. Papier verwendet.

Bei der Auswahl spielen vor allem die Größe und Art der Haustiere eine Rolle. Wichtige Materialeigenschaften sind die Aufnahmefähigkeit der Einstreu für Flüssigkeiten, die Geruchsbindung, die Lauf- und Liegeeigenschaften für die Haustiere, die möglichst geringe Staubentwicklung, die Eigenschaften in Bezug auf Fäulnis, Schimmelbildung und Schädlingsbesiedelung. Die Möglichkeiten zur Entsorgung beziehungsweise Weiternutzung – in der Regel gemeinsam mit den Tierausscheidungen als Wirtschaftsdünger, bei Kleintieren in Haushalten teilweise auch als Bioabfall – sind ebenfalls entscheidend für die Materialwahl.

Bei der Großtierhaltung, vor allem bei Rindern, Pferden und Schweinen in landwirtschaftlichen Betrieben, kommt vor allem Stroh zum Einsatz. Daneben werden auch Hobel- und Sägespäne, Holzpellets und überständiges Heu unter anderem von Streuwiesen eingesetzt. Insbesondere in der Pferdehaltung gibt es sehr vielfältige Anforderungen an die Einstreu. Es werden Flachs- und Hanfschäben, aber auch Holzspäne aller Art genutzt, die gegenüber dem Getreidestroh eine geringere Anfälligkeit gegenüber Schimmelbefall und eine sehr hohe Absorptionsfähigkeit gegenüber Flüssigkeiten von bis zu 400 Prozent aufweisen. Flachsschäben werden von Pferden aufgrund der in ihnen enthaltenen Bitterstoffe nicht gefressen, Hanfschäben können dagegen vereinzelt gefressen werden und Koliken verursachen, so dass eine Vorbehandlung mit Essigwasser notwendig sein kann. Entstaubte Hobelspäne, Holzpellets oder -granulat werden vorwiegend bei Pferden eingesetzt, die Allergien oder Atemwegsprobleme[1] haben, aber auch um die Raufutteraufnahme zu regulieren.

In der Kleintierhaltung, vor allem bei Kleinsäugern, werden vor allem Weichholzspäne verwendet, die im Tierhandel erhältlich sind. Hinzu kommt Wiesenheu, Papier und Sand sowie Hanfschäbenstreu oder Maisspindelgranulat. Bei Vögeln wird vor allem Einstreusand verwendet, wobei vor allem in der Geflügelzucht wiederum Hanfschäben und Maisspindelgranulat eine Rolle spielen können. Für Hunde- und Katzenklos werden meist saugfähige Granulate auf mineralischer (Bentonit, Silikat) oder pflanzlicher Basis verwendet. Pflanzliche Katzenstreu besteht häufig aus Holz, Altpapier, Stroh oder Maisspindelgranulat.

Warum musst du eine Anfrage stellen?

Wir liefern Ihnen mit verschiedenen Lösungen Ihre Bestellung direkt nach Hause oder an eine alternative Lieferadresse. Jede Alternative bringt seine Vorteile und Herausforderungen mit sich. Daher wollen wir Sie erst Kennenlernen und das bestmöglichste Angebot für Sie erstellen.