Weizenstroh Einstreu: Gehäckselt & ergiebig für alle Tierarten

Weizenstroh-Einstreu ist der bewährte Klassiker unter den Einstreuarten und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für alle Tierarten. Gehäckselt und entstaubt als STROHFIX Classic oder JOPACK Weizenstroh ist es deutlich saugfähiger und sparsamer als herkömmliches Langstroh. Tierisch Trommler liefert Weizenstroh-Einstreu aus norddeutscher Produktion deutschlandweit – als Einzelballen oder auf Palette.

Weizenstroh: Der bewährte Klassiker unter den Einstreuarten

Weizenstroh ist seit Jahrhunderten das am weitesten verbreitete Einstreumaterial in der Tierhaltung – und das aus gutem Grund: Es fällt als Nebenprodukt des Getreideanbaus reichlich an, ist preisgünstig verfügbar und bietet solide Grundeigenschaften für nahezu alle Tierarten. Pferde liegen nachweislich lieber auf Stroh als auf anderen Materialien, und auch als ergänzendes Raufutter hat Weizenstroh seinen Wert.

Der entscheidende Unterschied liegt in der Verarbeitung: Gehäckseltes, entstaubtes Weizenstroh von Tierisch Trommler ist deutlich saugfähiger, staubärmer und ergiebiger als herkömmliches Langstroh. STROHFIX Classic (Roggen-/Weizenstroh) und JOPACK Weizenstroh setzen auf die Hammermühlen-Technologie, die die Faseroberfläche vergrößert und die Feuchtigkeitsaufnahme bis zum 2-fachen gegenüber Langstroh steigert.

 

Gehäckseltes Weizenstroh vs. Langstroh: Warum Qualität den Unterschied macht

Eigenschaft STROHFIX Classic (gehäckselt) Herkömmliches Langstroh Vorteil STROHFIX
Saugfähigkeit 2× höher Basis (1×) Trockenere Boxen
Staubentwicklung Gering (entstaubt) Hoch Gesündere Atemluft
Handhabung Gleichmäßig verteilbar Sperrig, ungleichmäßig Schnelleres Einstreuen
Mistvolumen Bis zu 50 % weniger Hoch Geringere Entsorgungskosten
Spaltenböden Verträglich (0,3–1,5 cm) Verstopft häufig Für moderne Laufställe
Lagerplatzbedarf Kompakt (Ballen) Großer Platzbedarf Weniger Lagerfläche
Biogasanlage Ja Ja (aber Sinkschichten) Homogene Vermischung

 

Für welche Tiere eignet sich Weizenstroh?

Weizenstroh ist ein echter Allrounder und eignet sich grundsätzlich für alle Tierarten. Als gehäckselte, entstaubte Variante (STROHFIX Classic) ist es besonders für diese Einsatzbereiche geeignet:

Pferde – Der wirtschaftliche Allrounder

Für Reiterhöfe und Gestüte mit vielen Pferden bietet STROHFIX Classic das beste Preis-Leistungs-Verhältnis: zuverlässige Saugkraft, reduzierte Staubbelastung und einfache Handhabung. Pferde liegen zudem gern auf Stroh und nutzen es als ergänzendes Raufutter. Für Pferde mit Atemwegsproblemen empfehlen wir die Kombination mit JOPACK Leinstroh oder den Umstieg auf STROHFIX Spezial (extra fein).

Rinder & Kälber – Spaltbodenverträglich und splitterfrei

STROHFIX Classic ist speziell auf die Anforderungen moderner Rinderhaltung abgestimmt: Die Strukturlänge von 0,3 bis 1,5 cm verhindert das Zusetzen von Spaltenböden. Die Einstreu ist komplett splitterfrei – kein Risiko für Euter, Gelenke oder Haut. Im Güllekanal vermischt sie sich homogen ohne Sinkschichten.

Hühner & Kleintiere – Vielseitig einsetzbar

Geflügelhalter schätzen STROHFIX Classic als günstige, saugfähige Stallboden-Einstreu. Für Legenester empfehlen wir ergänzend Leinstroh oder Rapsstroh. Kleintierhalter finden mit JOPACK Weizenstroh eine fein gehäckselte Variante in der praktischen 10-kg-Verpackung – weicher und staubärmer als Standard-Kleintierstreu aus dem Zoohandel.

 

STROHFIX Classic und JOPACK Weizenstroh: Zwei Produktlinien

Tierisch Trommler bietet Weizenstroh-Einstreu in zwei Produktlinien an:

STROHFIX Classic ist der Allrounder für Groß- und Nutztiere: 20-kg-Ballen mit gehäckseltem Roggen-/Weizenstroh (Strukturlänge 0,3–1,5 cm), entstaubt und biogasanlagentauglich. Ideal für Pferde, Rinder, Hühner und Schweine. Als Einzelballen oder palettenweise lieferbar.

STROHFIX Spezial ist die extra fein gehäckselte Variante für sensible Tiere – besonders weich und noch staubärmer. Ideal für Pferde mit Atemwegsproblemen, Kälber und empfindliche Kleintiere.

JOPACK Weizenstroh ist die Kleintier-Variante im handlichen 10-kg-Beutel – fein gehäckselt und perfekt für Kaninchen, Hamster und Meerschweinchen.

 

Wann sich der Umstieg auf Rapsstroh oder Leinenstroh lohnt

Weizenstroh ist die wirtschaftliche Basis – aber in bestimmten Situationen lohnt sich der Umstieg auf ein Premium-Material:

  • Atemwegsprobleme bei Pferden: Wechsel zu JOPACK Leinstroh (extrem staubarm) oder STROHFIX Spezial (extra fein gehäckselt).
  • Hohe Ammoniakbelastung in Schweine- oder Hühnerställen: Wechsel zu STROHFIX Raps (beste Ammoniakbindung).
  • Maximale Saugkraft für Milchvieh-Liegeflächen: Wechsel zu JOPACK Leinstroh (4× Saugkraft).
  • Allergiker-Tiere oder besonders staubsensible Umgebungen: JOPACK Leinstroh.

Auch eine Kombination ist möglich: Viele Betriebe nutzen STROHFIX Classic als kostengünstige Grundschicht und JOPACK Leinstroh als Deckschicht für maximale Saugkraft.

 

Häufige Fragen zu Weizenstroh-Einstreu (FAQ)

Warum ist gehäckseltes Weizenstroh besser als Langstroh?

Gehäckseltes Weizenstroh (STROHFIX) wird in einer Hammermühle zerkleinert und anschließend entstaubt. Dadurch ist es bis zu 2× saugfähiger, deutlich staubärmer und einfacher zu handhaben als Langstroh. Das Mistvolumen reduziert sich um bis zu 50 %.

Fressen Pferde gehäckseltes Stroh?

Ja, Pferde knabbern gerne an Stroh – das ist natürliches Verhalten und dient als ergänzendes Raufutter. Gehäckseltes Weizenstroh ist dabei unbedenklich. Achten Sie auf einwandfreie Qualität: kein Schimmel, kein muffiger Geruch.

Verstopft STROHFIX Classic die Spaltenböden im Rinderstall?

Nein. Mit einer Strukturlänge von 0,3 bis 1,5 cm ist STROHFIX Classic speziell für moderne Spaltenböden ausgelegt. Die kurze Faserlänge verhindert zuverlässig das Zusetzen.

Was ist der Unterschied zwischen STROHFIX Classic und STROHFIX Spezial?

STROHFIX Classic ist die Standard-Variante mit einer Strukturlänge von 0,3–1,5 cm – der wirtschaftliche Allrounder für alle Tierarten. STROHFIX Spezial ist extra fein gehäckselt, noch weicher und staubärmer – ideal für Pferde mit Atemwegsproblemen, Kälber und empfindliche Kleintiere.

Kann ich Weizenstroh- und Leinenstroh-Einstreu kombinieren?

Ja, das ist eine beliebte Praxis: STROHFIX Classic als kostengünstige Grundschicht, JOPACK Leinstroh als Deckschicht für maximale Saugkraft oben. So ergibt sich ein optimales Verhältnis aus Wirtschaftlichkeit und Leistung.

Wie bestelle ich Weizenstroh-Einstreu in größeren Mengen?

Palettenbestellungen sind per Anfrage über unseren Online-Shop möglich. Für regelmäßige Lieferungen oder individuelle Großbestellungen kontaktieren Sie uns per Telefon, E-Mail oder WhatsApp für ein persönliches Angebot mit Mengenrabatt.

Unser Einstreu

Verwendet werden organische und mineralische Materialien, meist kostengünstige landwirtschaftliche oder industrielle Nebenprodukte oder preiswerte Rohstoffe. Zu den traditionellen und weit verbreiteten Materialien zählen (Getreide-)Stroh, Holzspäne aus Harthölzern (wie Buchen oder Espen) und aus Weichhölzern (wie Kiefern und Zedern) sowie Sand. Weitere organische Materialien für Tiereinstreu sind Hartgräser von Streuwiesen, Schäben aus der Hanf- und Flachsproduktion sowie Maisspindelgranulat aus der Verarbeitung von Maisspindeln.

Vor der Einführung des Mineraldüngers war die Streugewinnung ein wichtiger Bestandteil der bäuerlichen Ökonomie. Sie diente nicht nur zur Einstreu in Stallungen, sondern war nach diesem Gebrauch versetzt mit tierischen Kot und Urin als Mist der einzig zur Verfügung stehende Dünger. Streuwiesen wurden bewusst angelegt und die meist hochwüchsigen Stauden im Herbst gemäht, in Heidegebieten wurde das Heidekraut abgeplaggt. Die Gewinnung von Streu aus Niederforsten war ebenso wie die Verwendung des Strohs oder der Flachsfasern keine bloße Nebennutzung. Aus diesem Grunde sind die alten Getreidesorten hochwüchsig, während die neuen Züchtungen kleinwüchsig sind. Mit zunehmender Industrialisierung wurden auch deren Abfallprodukte wie z. B. Papier verwendet.

Bei der Auswahl spielen vor allem die Größe und Art der Haustiere eine Rolle. Wichtige Materialeigenschaften sind die Aufnahmefähigkeit der Einstreu für Flüssigkeiten, die Geruchsbindung, die Lauf- und Liegeeigenschaften für die Haustiere, die möglichst geringe Staubentwicklung, die Eigenschaften in Bezug auf Fäulnis, Schimmelbildung und Schädlingsbesiedelung. Die Möglichkeiten zur Entsorgung beziehungsweise Weiternutzung – in der Regel gemeinsam mit den Tierausscheidungen als Wirtschaftsdünger, bei Kleintieren in Haushalten teilweise auch als Bioabfall – sind ebenfalls entscheidend für die Materialwahl.

Bei der Großtierhaltung, vor allem bei Rindern, Pferden und Schweinen in landwirtschaftlichen Betrieben, kommt vor allem Stroh zum Einsatz. Daneben werden auch Hobel- und Sägespäne, Holzpellets und überständiges Heu unter anderem von Streuwiesen eingesetzt. Insbesondere in der Pferdehaltung gibt es sehr vielfältige Anforderungen an die Einstreu. Es werden Flachs- und Hanfschäben, aber auch Holzspäne aller Art genutzt, die gegenüber dem Getreidestroh eine geringere Anfälligkeit gegenüber Schimmelbefall und eine sehr hohe Absorptionsfähigkeit gegenüber Flüssigkeiten von bis zu 400 Prozent aufweisen. Flachsschäben werden von Pferden aufgrund der in ihnen enthaltenen Bitterstoffe nicht gefressen, Hanfschäben können dagegen vereinzelt gefressen werden und Koliken verursachen, so dass eine Vorbehandlung mit Essigwasser notwendig sein kann. Entstaubte Hobelspäne, Holzpellets oder -granulat werden vorwiegend bei Pferden eingesetzt, die Allergien oder Atemwegsprobleme[1] haben, aber auch um die Raufutteraufnahme zu regulieren.

In der Kleintierhaltung, vor allem bei Kleinsäugern, werden vor allem Weichholzspäne verwendet, die im Tierhandel erhältlich sind. Hinzu kommt Wiesenheu, Papier und Sand sowie Hanfschäbenstreu oder Maisspindelgranulat. Bei Vögeln wird vor allem Einstreusand verwendet, wobei vor allem in der Geflügelzucht wiederum Hanfschäben und Maisspindelgranulat eine Rolle spielen können. Für Hunde- und Katzenklos werden meist saugfähige Granulate auf mineralischer (Bentonit, Silikat) oder pflanzlicher Basis verwendet. Pflanzliche Katzenstreu besteht häufig aus Holz, Altpapier, Stroh oder Maisspindelgranulat.

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