Pferdeeinstreu von Tierisch Trommler vereint maximale Saugkraft mit minimaler Staubentwicklung – ideal für sensible Atemwege. Wählen Sie zwischen Leinstroh (4× saugfähiger als Weizenstroh), gehäckseltem Roggen-/Weizenstroh und Rapsstroh-Einstreu der Eigenmarken STROHFIX und JOPACK. Alle Produkte werden in Norddeutschland entstaubt produziert und sind deutschlandweit als Einzelballen oder auf Palette lieferbar.

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Zum ProduktDie Wahl der richtigen Pferdeeinstreu hat direkten Einfluss auf die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit Ihres Pferdes. Staubarme, saugfähige Einstreu schützt die empfindlichen Atemwege und sorgt für trockene, rutschsichere Boxen. Gleichzeitig bestimmt die Einstreuart den Arbeitsaufwand beim Ausmisten, die Lagerkosten und die Entsorgungsmöglichkeiten.
Tierisch Trommler bietet drei Einstreuarten für Pferde an, die jeweils unterschiedliche Stärken mitbringen: Leinstroh (JOPACK), gehäckseltes Roggen-/Weizenstroh (STROHFIX Classic und Spezial) sowie Rapsstroh (STROHFIX Raps). Alle Produkte werden in Norddeutschland produziert, in einer speziellen Absauganlage entstaubt und sind deutschlandweit lieferbar – als Einzelballen oder auf Palette.
Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede der drei Einstreuarten für Pferde auf einen Blick:
| Eigenschaft | JOPACK Leinstroh | STROHFIX Classic | STROHFIX Raps |
| Saugfähigkeit | 4× höher als Stroh | 2× höher als Langstroh | 3× höher als Langstroh |
| Staubentwicklung | Sehr gering | Gering (entstaubt) | Gering (entstaubt) |
| Struktur | Weich, faserig | Gehäckselt, 0,3–1,5 cm | Weich, faserig |
| Allergiker-geeignet | Ja | Bedingt | Ja |
| Biogasanlage | Ja | Ja | Ja |
| Ideal für | Sensible Pferde, Allergiker | Allround-Einstreu | Komfort + Saugkraft |
Gehäckselte Einstreu bietet gegenüber traditionellem Langstroh mehrere entscheidende Vorteile für Pferdebetriebe:
Erhöhte Saugfähigkeit: Durch das Zerkleinern in der Hammermühle vergrößert sich die Oberfläche des Strohs erheblich. STROHFIX Einstreu nimmt dadurch bis zu 4-mal mehr Feuchtigkeit auf als vergleichbares Langstroh. Das bedeutet trockenere Boxen, weniger Nachstreu und ein gesünderes Stallklima.
Minimale Staubbelastung: Die spezielle Absieb- und Absauganlage entfernt Feinstaub, Pilzsporen und Schmutzpartikel. Das Ergebnis ist eine Einstreu, die besonders für Pferde mit empfindlichen Atemwegen (COB/RAO) geeignet ist.
Wirtschaftlichkeit: Obwohl der Ballen-Preis höher liegt als bei Langstroh, ergibt sich durch die höhere Saugkraft und längere Standzeit ein geringerer Verbrauch pro Box. Zusätzlich reduziert sich das Mistvolumen um bis zu 50 %, was die Entsorgungskosten senkt.
Biogasanlagen-Verträglichkeit: Anders als Holzspäne oder Sägemehl lässt sich Stroheinstreu problemlos in Biogasanlagen verwerten. Das spart Entsorgungskosten und schließt den natürlichen Kreislauf.
Reiterhöfe und Gestüte mit vielen Pferden profitieren von STROHFIX Classic als wirtschaftliche Allround-Einstreu mit guter Saugkraft und einfacher Handhabung. Für Betriebe mit Allergiker-Pferden oder Tieren mit Atemwegsproblemen empfiehlt sich JOPACK Leinstroh oder STROHFIX Spezial (extra fein gehäckselt). Wer maximalen Komfort mit hoher Saugkraft verbinden möchte, wählt STROHFIX Raps mit seiner besonders weichen, faserigen Struktur.
Großabnehmer bestellen bequem auf Palette – mit deutschlandweiter Lieferung per Spedition. Für kleinere Mengen ist auch der Versand einzelner Ballen möglich. Gerne berechnen wir Ihren individuellen Bedarf und beraten Sie persönlich.
Für Pferde mit empfindlichen Atemwegen (COB/RAO) empfehlen wir JOPACK Leinstroh oder STROHFIX Spezial. Beide Varianten sind besonders staubarm durch spezielle Entstaubung und minimieren die Belastung der Atemwege. Leinstroh hat zusätzlich den Vorteil der höchsten Saugkraft (4× gegenüber Weizenstroh).
Für eine Standard-Pferdebox (3×4 m) benötigen Sie als Grundeinstreu etwa 80–120 kg gehäckseltes Stroh. Zum Nachstreuen reichen ca. 10–20 kg pro Woche, je nach Haltungsform und Einstreumaterial. Leinstroh benötigt durch die höhere Saugkraft weniger Nachstreu als Weizenstroh.
Ja. Alle STROHFIX- und JOPACK-Einstreuprodukte sind biogasanlagentauglich. Im Gegensatz zu Holzspänen oder Sägemehl vermischen sie sich homogen im Güllekanal und bilden keine Sinkschichten.
Nein. STROHFIX Einstreu hat eine Strukturlänge von 0,3 bis 1,5 cm (je nach Variante) und ist damit deutlich kürzer als herkämmliches Häckselstroh. Diese Länge verhindert das Zusetzen von Spaltenböden in modernen Laufställen.
Ja. Wir liefern deutschlandweit per Spedition – auch ganze Paletten und LKW-Ladungen. Großabnehmer profitieren von Mengenrabatten. Kontaktieren Sie uns für ein individuelles Angebot.
Alle Preise inkl. der gesetzlichen MwSt.
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Verwendet werden organische und mineralische Materialien, meist kostengünstige landwirtschaftliche oder industrielle Nebenprodukte oder preiswerte Rohstoffe. Zu den traditionellen und weit verbreiteten Materialien zählen (Getreide-)Stroh, Holzspäne aus Harthölzern (wie Buchen oder Espen) und aus Weichhölzern (wie Kiefern und Zedern) sowie Sand. Weitere organische Materialien für Tiereinstreu sind Hartgräser von Streuwiesen, Schäben aus der Hanf- und Flachsproduktion sowie Maisspindelgranulat aus der Verarbeitung von Maisspindeln.
Vor der Einführung des Mineraldüngers war die Streugewinnung ein wichtiger Bestandteil der bäuerlichen Ökonomie. Sie diente nicht nur zur Einstreu in Stallungen, sondern war nach diesem Gebrauch versetzt mit tierischen Kot und Urin als Mist der einzig zur Verfügung stehende Dünger. Streuwiesen wurden bewusst angelegt und die meist hochwüchsigen Stauden im Herbst gemäht, in Heidegebieten wurde das Heidekraut abgeplaggt. Die Gewinnung von Streu aus Niederforsten war ebenso wie die Verwendung des Strohs oder der Flachsfasern keine bloße Nebennutzung. Aus diesem Grunde sind die alten Getreidesorten hochwüchsig, während die neuen Züchtungen kleinwüchsig sind. Mit zunehmender Industrialisierung wurden auch deren Abfallprodukte wie z. B. Papier verwendet.
Bei der Auswahl spielen vor allem die Größe und Art der Haustiere eine Rolle. Wichtige Materialeigenschaften sind die Aufnahmefähigkeit der Einstreu für Flüssigkeiten, die Geruchsbindung, die Lauf- und Liegeeigenschaften für die Haustiere, die möglichst geringe Staubentwicklung, die Eigenschaften in Bezug auf Fäulnis, Schimmelbildung und Schädlingsbesiedelung. Die Möglichkeiten zur Entsorgung beziehungsweise Weiternutzung – in der Regel gemeinsam mit den Tierausscheidungen als Wirtschaftsdünger, bei Kleintieren in Haushalten teilweise auch als Bioabfall – sind ebenfalls entscheidend für die Materialwahl.
Bei der Großtierhaltung, vor allem bei Rindern, Pferden und Schweinen in landwirtschaftlichen Betrieben, kommt vor allem Stroh zum Einsatz. Daneben werden auch Hobel- und Sägespäne, Holzpellets und überständiges Heu unter anderem von Streuwiesen eingesetzt. Insbesondere in der Pferdehaltung gibt es sehr vielfältige Anforderungen an die Einstreu. Es werden Flachs- und Hanfschäben, aber auch Holzspäne aller Art genutzt, die gegenüber dem Getreidestroh eine geringere Anfälligkeit gegenüber Schimmelbefall und eine sehr hohe Absorptionsfähigkeit gegenüber Flüssigkeiten von bis zu 400 Prozent aufweisen. Flachsschäben werden von Pferden aufgrund der in ihnen enthaltenen Bitterstoffe nicht gefressen, Hanfschäben können dagegen vereinzelt gefressen werden und Koliken verursachen, so dass eine Vorbehandlung mit Essigwasser notwendig sein kann. Entstaubte Hobelspäne, Holzpellets oder -granulat werden vorwiegend bei Pferden eingesetzt, die Allergien oder Atemwegsprobleme[1] haben, aber auch um die Raufutteraufnahme zu regulieren.
In der Kleintierhaltung, vor allem bei Kleinsäugern, werden vor allem Weichholzspäne verwendet, die im Tierhandel erhältlich sind. Hinzu kommt Wiesenheu, Papier und Sand sowie Hanfschäbenstreu oder Maisspindelgranulat. Bei Vögeln wird vor allem Einstreusand verwendet, wobei vor allem in der Geflügelzucht wiederum Hanfschäben und Maisspindelgranulat eine Rolle spielen können. Für Hunde- und Katzenklos werden meist saugfähige Granulate auf mineralischer (Bentonit, Silikat) oder pflanzlicher Basis verwendet. Pflanzliche Katzenstreu besteht häufig aus Holz, Altpapier, Stroh oder Maisspindelgranulat.
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