Rapsstroh-Einstreu zeichnet sich durch extrem hohe Saugfähigkeit und eine weiche, faserige Struktur aus, die Tieren ein weiches Liegegefühl bietet. Das Material bindet Ammoniak besonders effektiv und sorgt so für bessere Stallluft. Tierisch Trommler bietet Rapsstroh-Einstreu der Marke STROHFIX Raps für Pferde, Hühner, Kleintiere und Schweine – gehäckselt, entstaubt und deutschlandweit lieferbar.

9,34 € / 20 kg
inkl. 7 % MwSt.
zzgl. Speditionskosten
Produkt enthält: 21 kg
Zum ProduktRapsstroh entsteht als Nebenprodukt des Rapsanbaus und wird zu hochwertiger Tiereinstreu verarbeitet. Das Material zeichnet sich durch eine besonders weiche, faserige Struktur aus, die Tieren ein angenehmes Liegegefühl bietet. Im Vergleich zu herkömmlichem Weizenstroh ist Rapsstroh etwa 3-mal saugfähiger und bindet Ammoniak besonders effektiv.
Die Kombination aus hoher Saugkraft, weicher Haptik und überlegener Ammoniakbindung macht Rapsstroh zu einer ausgezeichneten Wahl für Tierhalter, die Wert auf Stallhygiene und Tierkomfort legen. Bei Tierisch Trommler erhalten Sie Rapsstroh als STROHFIX Raps – gehäckselt in der Hammermühle und entstaubt in der speziellen Absauganlage.
| Eigenschaft | Rapsstroh (STROHFIX Raps) | Weizenstroh (STROHFIX Classic) | Leinenstroh (JOPACK) |
| Saugfähigkeit | 3× vs. Langstroh | 2× vs. Langstroh | 4× vs. Langstroh |
| Ammoniakbindung | Ausgezeichnet | Mäßig | Sehr gut |
| Weichheit / Komfort | Sehr weich, faserig | Mittel | Sehr weich |
| Staubentwicklung | Gering (entstaubt) | Gering (entstaubt) | Sehr gering |
| Biogasanlage | Ja | Ja | Ja |
| Besondere Stärke | Ammoniakbindung + Komfort | Preis-Leistung | Max. Saugkraft + Staubarmut |
| Preisniveau | Mittel–gehoben | Günstig | Premium |
Die besondere Faserstruktur von Rapsstroh enthält einen höheren Anteil an Lignin und Zellulose als Getreidestroh. Diese Zusammensetzung ermöglicht eine chemische Bindung von Ammoniak-Molekülen an der Faseroberfläche – über die reine physische Absorption hinaus. Das Ergebnis: Die Stallluft bleibt spürbar frischer und die Ammoniakkonzentration sinkt deutlich.
Für die Praxis bedeutet das: weniger Geruchsbelastung für Tiere und Stallpersonal, ein gesünderes Stallklima und reduziertes Risiko für Atemwegserkrankungen. Besonders in geschlossenen Stallungen mit hoher Besatzdichte – wie in der Schweine- und Geflügelhaltung – ist dieser Vorteil entscheidend.
In der Schweinehaltung ist Ammoniak einer der größten Belastungsfaktoren für die Tiergesundheit. STROHFIX Raps bindet Ammoniak effektiver als jedes andere Strohmaterial und verbessert so das Stallklima messbar. Die weiche Struktur bietet zusätzlich angenehmen Liegekomfort für Sauen, Ferkel und Mastschweine.
Hühnermist hat einen besonders hohen Feuchtigkeits- und Ammoniakgehalt. Rapsstroh-Einstreu neutralisiert beides effektiv: Die hohe Saugkraft hält den Stallboden trocken, die Ammoniakbindung sorgt für bessere Luftqualität. Das reduziert das Risiko für Bumblefoot, Milbenbefall und Atemwegserkrankungen beim Geflügel.
Für Pferdehalter, die maximalen Liegekomfort mit hoher Saugkraft verbinden möchten, ist STROHFIX Raps eine ausgezeichnete Wahl. Die weiche, faserige Struktur polstert die Box und die 3-fache Saugkraft gegenüber Langstroh hält die Liegefläche zuverlässig trocken.
Die weiche Rapsstroh-Einstreu eignet sich gut für Kaninchen und Meerschweinchen, die ein weiches Substrat zum Liegen und Graben bevorzugen. Die überlegene Geruchsbindung sorgt für längere Wechselintervalle – ein Vorteil für Halter und Tiere gleichermaßen.
STROHFIX Raps wird aus norddeutschem Rapsstroh hergestellt. Wie alle STROHFIX-Produkte wird das Stroh in einer Hammermühle zerkleinert – nicht geschnitten. Diese Technologie vergrößert die Faseroberfläche und erhöht die Saugkraft gegenüber einfachem Häckselstroh deutlich. Anschließend durchläuft das Material die mehrstufige Entstaubungsanlage.
Erhältlich als 20-kg-Ballen (Einzelversand) oder als Palettenware für Großabnehmer. Deutschlandweite Lieferung per Spedition mit Mengenrabatten für Betriebe.
Rapsstroh enthält einen höheren Anteil an Lignin und Zellulose als Getreidestroh. Diese Faserzusammensetzung ermöglicht eine chemische Bindung von Ammoniak an der Faseroberfläche – nicht nur eine physische Absorption. Dadurch bleibt die Ammoniakbindung auch bei höherer Feuchtigkeit stabil.
Ja. STROHFIX Raps durchläuft eine spezielle Entstaubungsanlage und ist dadurch deutlich staubärmer als herkömmliches Stroh. Für Tiere mit besonders empfindlichen Atemwegen empfehlen wir alternativ JOPACK Leinstroh, das noch geringere Staubwerte erreicht.
Ja. STROHFIX Raps ist vollständig biogasanlagentauglich. Es vermischt sich homogen im Güllekanal und lässt sich problemlos vergären – im Gegensatz zu Holzeinstreu, die den Boden versäuern kann.
Den größten Vorteil bietet Rapsstroh in Stallungen mit hoher Ammoniakbelastung: Schweineställe, Hühnerställe und geschlossene Rinderbetriebe. Hier macht sich die überlegene Ammoniakbindung am deutlichsten bemerkbar.
STROHFIX Raps wird in einer Hammermühle zerkleinert (nicht geschnitten), was die Faseroberfläche vergrößert und die Saugkraft erhöht. Zusätzlich wird es in einer speziellen Anlage entstaubt. Normales Rapsstroh bietet weder die optimierte Saugkraft noch die reduzierte Staubbelastung.
Alle Preise inkl. der gesetzlichen MwSt.
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Verwendet werden organische und mineralische Materialien, meist kostengünstige landwirtschaftliche oder industrielle Nebenprodukte oder preiswerte Rohstoffe. Zu den traditionellen und weit verbreiteten Materialien zählen (Getreide-)Stroh, Holzspäne aus Harthölzern (wie Buchen oder Espen) und aus Weichhölzern (wie Kiefern und Zedern) sowie Sand. Weitere organische Materialien für Tiereinstreu sind Hartgräser von Streuwiesen, Schäben aus der Hanf- und Flachsproduktion sowie Maisspindelgranulat aus der Verarbeitung von Maisspindeln.
Vor der Einführung des Mineraldüngers war die Streugewinnung ein wichtiger Bestandteil der bäuerlichen Ökonomie. Sie diente nicht nur zur Einstreu in Stallungen, sondern war nach diesem Gebrauch versetzt mit tierischen Kot und Urin als Mist der einzig zur Verfügung stehende Dünger. Streuwiesen wurden bewusst angelegt und die meist hochwüchsigen Stauden im Herbst gemäht, in Heidegebieten wurde das Heidekraut abgeplaggt. Die Gewinnung von Streu aus Niederforsten war ebenso wie die Verwendung des Strohs oder der Flachsfasern keine bloße Nebennutzung. Aus diesem Grunde sind die alten Getreidesorten hochwüchsig, während die neuen Züchtungen kleinwüchsig sind. Mit zunehmender Industrialisierung wurden auch deren Abfallprodukte wie z. B. Papier verwendet.
Bei der Auswahl spielen vor allem die Größe und Art der Haustiere eine Rolle. Wichtige Materialeigenschaften sind die Aufnahmefähigkeit der Einstreu für Flüssigkeiten, die Geruchsbindung, die Lauf- und Liegeeigenschaften für die Haustiere, die möglichst geringe Staubentwicklung, die Eigenschaften in Bezug auf Fäulnis, Schimmelbildung und Schädlingsbesiedelung. Die Möglichkeiten zur Entsorgung beziehungsweise Weiternutzung – in der Regel gemeinsam mit den Tierausscheidungen als Wirtschaftsdünger, bei Kleintieren in Haushalten teilweise auch als Bioabfall – sind ebenfalls entscheidend für die Materialwahl.
Bei der Großtierhaltung, vor allem bei Rindern, Pferden und Schweinen in landwirtschaftlichen Betrieben, kommt vor allem Stroh zum Einsatz. Daneben werden auch Hobel- und Sägespäne, Holzpellets und überständiges Heu unter anderem von Streuwiesen eingesetzt. Insbesondere in der Pferdehaltung gibt es sehr vielfältige Anforderungen an die Einstreu. Es werden Flachs- und Hanfschäben, aber auch Holzspäne aller Art genutzt, die gegenüber dem Getreidestroh eine geringere Anfälligkeit gegenüber Schimmelbefall und eine sehr hohe Absorptionsfähigkeit gegenüber Flüssigkeiten von bis zu 400 Prozent aufweisen. Flachsschäben werden von Pferden aufgrund der in ihnen enthaltenen Bitterstoffe nicht gefressen, Hanfschäben können dagegen vereinzelt gefressen werden und Koliken verursachen, so dass eine Vorbehandlung mit Essigwasser notwendig sein kann. Entstaubte Hobelspäne, Holzpellets oder -granulat werden vorwiegend bei Pferden eingesetzt, die Allergien oder Atemwegsprobleme[1] haben, aber auch um die Raufutteraufnahme zu regulieren.
In der Kleintierhaltung, vor allem bei Kleinsäugern, werden vor allem Weichholzspäne verwendet, die im Tierhandel erhältlich sind. Hinzu kommt Wiesenheu, Papier und Sand sowie Hanfschäbenstreu oder Maisspindelgranulat. Bei Vögeln wird vor allem Einstreusand verwendet, wobei vor allem in der Geflügelzucht wiederum Hanfschäben und Maisspindelgranulat eine Rolle spielen können. Für Hunde- und Katzenklos werden meist saugfähige Granulate auf mineralischer (Bentonit, Silikat) oder pflanzlicher Basis verwendet. Pflanzliche Katzenstreu besteht häufig aus Holz, Altpapier, Stroh oder Maisspindelgranulat.
Wir liefern Ihnen mit verschiedenen Lösungen Ihre Bestellung direkt nach Hause oder an eine alternative Lieferadresse. Jede Alternative bringt seine Vorteile und Herausforderungen mit sich. Daher wollen wir Sie erst Kennenlernen und das bestmöglichste Angebot für Sie erstellen.